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"Friuli Via dei Sapori"
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Die fantastischen Zwanzig

Wir sind zwanzig, über ganz Friaul-Julisch-Venetien verstreute Restaurants, die als „die fantastischen Zwanzig“ bezeichnet werden und die das Bedürfnis verspürten, sich zusammenzutun, um zu erörtern und Vorschläge auszuarbeiten und dabei mit einem einzigen Sprung die natürliche, professionelle Eifersucht zu überwinden und stattdessen sich gegenseitig die eigenen Erfahrungen zur Verfügung zu stellen.

Begeben wir uns von Sauris – in Carnia, in der herrlichen Bergwelt gelegen - nach Muggia, einem wunderschönen Städtchen an der Küste, südöstlich von Triest und durchqueren dabei diesen herrlichen Weingarten, die paradiesische Gegend der Valli del Natisone und die üppige friaulische Landschaft bis hin zu den magischen Lagunen von Grado und Marano. Die bunte Farbenpracht, strahlend und respektlos, der Gewürze, vermischt mit der traurigen Monotonie einer Überlebens-Küche, die am Ende kulinarische Kunstwerke wie z. B. Cjalzons, la Jota, eine Suppe, die zwei unterschiedliche und oft gegenteilige Welten – Carnia und Triest – sich zu Eigen machen möchten; der Weg der Gubana zwischen Slowenien und Friaul; die Brovada, welche einzig und allein aus der friaulischen Küche kommt, wie man einzig und allein in Friaul den Frico, einen gebratenen Käse, der außerordentlich herzhaft und genauso außerordentlich beliebt ist, antrifft.
Soll ich noch weitergehen? Der köstliche Triester Radicchietto, der erlesene Canarino aus Gorizia (auch ein Radicchio, aber noch hochkarätiger und blaublütiger) und der geschmackvolle, ländliche Lidric cul poc (noch ein Radicchio, winterlich mit kräftigem Geschmack und knackig, der mit der Wurzel, dem Poc, verzehrt wird), bilden eine Trilogie, die nur sehr schwer nachzuahmen ist. Zu erwähnen ist auch die Polenta, Reisebegleiterin in die erbärmliche Armut der friaulischen Bauernklasse der letzten drei Jahrhunderte, die, um ihre Qualität zu erhalten und zu verbessern, ein ganzes Dorf in Bewegung gebracht hat, Mortegliano, zur Verteidigung „seines“ Mais; und die gastronomischen Symbole mit absolut weltweitem Wert, wie der Schinken von San Daniele und der Montasio, um nur die Nobelsten zu nennen. Fruchtbarer Boden für ausgezeichnete Weine und für die Grappa, für die unsere „Grappa-Königin“ (wie Giuan Brera Giannola Nonino genannt hatte), neue Qualitätsmaßstäbe geschaffen und errichtet hat und dadurch praktisch alle gezwungen hat, ihr darin zu folgen.
In Triest – reich an Kultur und Geschichte, kosmopolitisch, wo die verschiedensten Religionen und Rassen Platz finden und auf einzigartige und friedliche Weise zusammenleben – finden Sie die besten Konditoreierzeugnisse Mitteleuropas; aber die julische Stadt hat ebenfalls den „Prager Schinken“ bewahrt und wieder auf den Markt gebracht, der zwar in Prag schon seit langem nicht mehr hergestellt wird, aber Zeuge einer gemeinsamen Vergangenheit ist. Triest ist das europäische Handelszentrum für Kaffee, und außerdem eine optimale Gegend für die Produktion von reinem Olivenöl, so wie es auch Friaul wiedergeworden ist, mit Ölen von seltener Geschmeidigkeit und Güte.

Genau: Friaul-Julisch-Venetien ist eine Region, die es wert ist, entdeckt zu werden! Ihre liebenswürdige, anfangs zurückhaltende Gastfreundschaft, die Sie zuerst auf sanfte Weise umgibt und dann am Ende vollkommen erobert; ihre Toleranz, Das Ergebnis eines Jahrhunderte langen Verständnisses zwischen den verschiedenen Völkern; ihre natürliche Schönheit, die sie ein wenig versteckt und mit Liebe und Verstand erhält; ihre Dörfer und Städte mit tausendjähriger Geschichte.
Die Küche dieses Landes ist eine in vielen Sprachen geschriebene Fibel, das Verstehen und ihre Übersetzung geschehen in der Küche, wo sie sich, fast wie durch Zauberei, in Esperanto verwandelt und jedes Gericht Teil eines Ganzen wird. Und wir von Friaul Via Dei Sapori möchten Sie gern diese magische Sprache hören lassen.

 

Die fantastischen Zwanzig:

> Ai Fiori Trieste (TS)
> Al Ferarùt Rivignano (UD)
> Al Grop Tavagnacco (UD)
> Al Lido Muggia (TS)
> Al Paradiso Paradiso di Pocenia (UD)
> Al Ponte Gradisca d'Isonzo (GO)
> All'Androna Grado (GO)
> Campiello San Giovanni al Natisone (UD)
> Carnia Venzone (UD)
> Da Nando Mortegliano (UD)
> Da Toni Gradiscutta di Varmo (UD)
> Devetak Savogna d'Isonzo (GO)
> Là di Moret Udine (UD)
> Là di Petròs Mels (UD)
> La Primula San Quirino (PN)
> La Subida Cormons (GO)
> La Taverna Colloredo di Monte Albano (UD)
> Sale e Pepe Stregna (UD)
> Vitello d'Oro Udine (UD)













 


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